Ihre Arbeit sei hervorragend. Liegener: "Die Streetworker tragen wesentlich dazu bei, die Lebensumstände der betroffenen Menschen zu stabilisieren und zu verbessen."
Auch mit der Form der Kommunikation zeigt sich Liegener nicht einverstanden: "Wir stellen uns gerne einer sachlichen Debatte. Dazu müssten Sie sich allerdings die Mühe machen, sich mit unserem Jahresbericht, den wir Ihnen und der Stadtverwaltung regelmäßig zur Verfügung stellen, zu befassen."
Fabel hatte sich dafür ausgesprochen, das städtische Geld für die Streetworker auf den Prüfstand zu stellen. Er habe den Eindruck gewonnen, die Streetworker etablierten den Theaterplatz als „Wohnzimmer für Drogen- und Alkoholabhängige mit Wohlfühlcharakter“. Sie trügen nicht dazu bei, die Lebensumstände der Betroffenen zu stabilisieren oder zu verbessern. Der Caritas-Geschäftsführer hält dagegen: "Wenn Sie von Streetworkern erwarten, dass sie den Theaterplatz von drogenabhängigen Menschen frei räumen, dann haben Sie eine falsche Vorstellung von dieser Arbeit." Streetwork sei keine ordnungspolitische Maßnahme.