Die hohe Gefährdungslage mache eine Neuorganisation des Staatsschutzes und die Konzentration der Kräfte notwendig, heißt es demnach in dem Erlass.
„In der neuen Abteilung sollen die Top-Gefährder bearbeitet werden“, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die „Abteilung Terrorismusbekämpfung“ soll demnach mehr als 250 Mitarbeiter umfassen, die aus anderen LKA-Abteilungen und Polizeipräsidien zusammengezogen werden.
Für die etwa 300 als islamistische Gefährder eingestuften Personen sind in NRW bisher dezentral die Polizeibehörden ihrer Wohnorte zuständig. NRW sei das erste Bundesland, das sein LKA entsprechend neu aufstellt, hieß es.