Etwa 500 000 Autofahrer wurden dagegen in eine niedrigere Regionalklasse eingestuft, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Bei rund 6,7 Millionen Autobesitzern in NRW ändert sich die Haftpflichtklasse nicht.
Der GDV ermittelt einmal im Jahr eine Gesamtübersicht zu den Schäden. Dabei ist nicht entscheidend, wo ein Schaden entsteht, sondern wo der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat. „Grundsätzlich gilt: Je besser die Schadensbilanz und damit die Einstufung in der Regionalklasse, desto günstiger wirkt es sich auf den Versicherungsbeitrag aus“, schreibt der GDV. Sie ist aber nur ein Faktor, der neben anderen in die Berechnung des gesamten Versicherungsbeitrags einfließt. Die Statistik des GDV ist für die Versicherungsgesellschaften nicht verbindlich.
Hochgestuft um jeweils eine Klasse wurden in NRW neun der 53 Zulassungsbezirke: Coesfeld, Dortmund, Gütersloh, Leverkusen, Lippe, Mülheim/Ruhr, Olpe, Recklinghausen und Unna. Eine Klasse runter ging es für den Erftkreis, Hamm und den Rheinisch-Bergischen Kreis.