Williams (39), der unter anderem Mike Tyson durch K.o. besiegt und in einem Kampf um die Weltmeisterschaft den Schlägen von Vitali Klitschko acht Runden standgehalten hatte, zeigte sich in vorzüglicher körperlicher Verfassung, traf mit Haken mehrmals hart, ohne Kreiskott jedoch ernsthaft gefährden zu können. Unter dem Jubel seiner Anhänger ergriff der Wuppertaler Schwergewichtler unbekümmert gleich die Initiative und „klingelte“ den Engländer im ersten Durchgang mit harten Treffern an.
„Da sah ich schon, dass mir dieser Gegner liegt. Aber man merkte auch dessen Routine aus den Kämpfen gegen Weltklasse-Leute. Der steckte meine Schläge einfach weg“, so Kreiskott nach dem Kampf.
Aber der Inhaber des Vohwinkeler „Fight-Clubs“ ließ nicht locker, blieb auch bei Gegenangriffen stehen und steckte wiederum Williams Schlagserien weg. „Auch wenn ich nachher ein bisschen verbeult aussah, hatte ich doch während des Kampfes nie das Gefühl gehabt, verlieren zu können“, kommentierte der 31-Jährige sein erfolgreiches Profi-Debüt im Box-Stall des „Diamond Boy“ Manuel Charr. Der beendete seinen Hauptkampf der Abendveranstaltung gegen Konstantin Airich schon nach 40 Sekunden mit einem Leberhaken. fwb