Die Feuerwehr hat Ölsperren in den Teich eingebracht, die das Heizöl aufnehmen, anschließend muss es für viel Geld als Sondermüll entsorgt werden.
Bis in die Nacht zum Mittwoch waren die Einsatzkräfte mit mehr als 60 Leuten und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Sie setzten eine Hochleistungspumpe ein und ließen gleichzeitig Wasser in die Düssel ab. Das war nötig, weil der Teich immer voller lief, aber wegen des renovierungsbedürftigen Dammes nicht komplett gefüllt werden durfte.
Fische soll es in dem Teich nicht geben, wie hoch der Schaden für den Uferbereich ist, vermochte bis zum Mittag noch niemand zu sagen. Allerdings lässt der Ölgestank vor Ort nichts gutes vermuten. Inzwischen ist die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Die wird sich sicherlich mit dem Wuppertaler Besitzer des Heizöltanks in Verbindung setzen und fragen, wie es zu der Leckage kommen konnte. An ihm bleiben wohl auch die Kosten des Einsatzes hängen. Die schätzt ein Insider gegenüber der WZ auf einen "deutlich fünfstelligen" Betrag.