Mit der Vollsperrung im Ruhrgebiet erprobt die Straßenbauverwaltung des Landes NRW in diesem Sommer ein neues Konzept. Die Alternative wäre eine sich über Jahre hinziehende Dauerbaustelle.
Täglich bis zu 80 000 Autofahrer und Brummi-Kapitäne müssen sich dann einen Schleichweg suchen — notfalls quer durch die Essener Innenstadt oder auf einer der großräumig ausgeschilderten Umleitungsstrecken.
„Niemand weiß genau, was dann passieren wird“, sagt Projektleiterin Annegret Schaber (54). Die vorgesehenen Umleitungsstrecken werden umfangreich beschildert, rund 260 Schilder werden an den Autobahnen und in der Stadt Essen aufgestellt.