Gleiches gilt aber für den Protest der Clubchefs, die dem Fair-Play-Gedanken mit ihrem wohlfeilen Gemecker ebenfalls einen Bärendienst erweisen. Souveräner wäre es gewesen, auf das Denkmal mit den Hinweis „Wem es gefällt . . .“ zu reagieren. Denn nicht die Skulptur schadet dem Ansehen des Sports, es sind solche Aktionen wie die von Zidane.
Bärendienst fürs Fair Play
Es zeugt von einem merkwürdigen Verständnis von Sportsgeist, einem brutalen Foul und kompletten Ausraster auf dem Fußballplatz auch noch ein Denkmal zu errichten. Die Botschaft dahinter — falls vorhanden — ist zumindest eine fragwürdige.
05.11.2012
, 18:57 Uhr