Die Nase vorn hat Sachsen (58,5 Prozent). Das geht aus einer Studie hervor, die die Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch veröffentlicht hat.
Wenngleich immer mehr Frauen berufstätig sind, offenbart die Studie große regionale Unterschiede - insbesondere zwischen alten und neuen Bundesländern. Im Osten Deutschlands sind 57,9 Prozent der Frauen beschäftigt, im Westen durchschnittlich 50,9 Prozent.
Auch innerhalb Nordrhein-Westfalens zeigt sich ein uneinheitliches Bild: So liegen Ruhrgebietsstädte wie Gelsenkirchen (39,7 Prozent) und Herne (40,7 Prozent) am unteren Ende. Mit Werten unter 45 Prozent sieht es in den meisten Kommunen an der Ruhr nicht viel besser aus, ebenso in den Kreisen Heinsberg und Krefeld und Kleve sowie der Städteregion Aachen.
Im Gegensatz dazu gehen im Kreis Herford 55 Prozent der Frauen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach - ein Spitzenwert für NRW. Auch in den Kreisen Minden-Lübbecke, Gütersloh, Mettmann, Lippe und im Rheinisch-Bergischen Kreis liegen die Werte leicht über dem Bundesdurchschnitt von 51,8 Prozent.