Er darf sich nun ein Jahr lang „Mister Germany“ nennen.
Kamphuis, der studierter Sportökonom und im niedersächsischen Itterbeck aufgewachsen ist, sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Der Abend war sehr aufregend und super toll.“ Er verriet auch das Rezept seines Erfolges: „Man muss glücklich sein und das nach außen ausstrahlen.“ In der neunköpfigen Jury saß auch sein Vorgänger Almondy Rose aus Niedersachsen. Er war es auch, der seinem Nachfolger um kurz vor 23.00 Uhr endlich die ersehnte Schärpe überreichte.
Die Teilnehmer hatten sich zuvor der Jury im ausverkauften Valkensaal im Anzug und mit freiem Oberkörper in Jeans präsentiert. Highlight der Veranstaltung: Die Männer tanzten gemeinsam zu Psys Welthit „Gangnam Style“. „Das Publikum war begeistert und ist toll mitgegangen“, sagte Zimmermann. Die Stimmung sei bis zur Entscheidung zum Zerreißen gespannt gewesen.
Sieger Jörn Kamphuis, der als „Mister Berlin“ 2012 angetreten war, gewann mehr als Ruhm, Ehre und eine Schärpe. Unter anderem durfte sich der blonde Mann mit Dreitagebart über eine Reise und ein Fotoshooting sowie eine professionelle Zahnreinigung freuen. „Jetzt wird gefeiert“, sagte Kamphuis.
Platz zwei belegte der amtierende „Mister Baden-Württemberg“, Matthias Schettler aus Reutlingen. Dritter der „Mister Germany“-Wahl 2013 wurde Erik Vermeulen aus Frankfurt an der Oder („Mister Brandenburg“ 2012).