Das Bild schickte die Frau dem früheren Liebhaber aus Bonn. Der Mann hatte nach Darstellung der Polizei nicht akzeptieren können, dass er abserviert war - und deshalb eine Art Mail-Terror veranstaltet. Als der Ex-Liebhaber das Foto sah, schaltete er angesichts des vermeintlichen Mordes die Polizei ein.
Diese eilte zum „Tatort“ in einem Ortsteil von Bückeburg, fand dort aber ein quicklebendiges Opfer vor. Jetzt prüfen die Ermittler, ob die vorgetäuschte Bluttat für „Täter“ und „Opfer“ strafrechtlich Konsequenzen haben soll und ob beide auch für die Kosten des Einsatzes aufkommen müssen.