Einen Tag nach der Taufe des knapp vier Monate alten Fiete hat der Zoo Abschied genommen. „Die Pfleger waren schon ein bisschen traurig“, sagte Zoosprecher René Gottschalk am Mittwoch.
Lars, der seit Mai 2012 in Rostock war, bekam noch eine ordentliche Portion Fleisch. Für den Transport wurde er nach einer Untersuchung kurzzeitig narkotisiert und in eine riesige Kiste verfrachtet. Schon kurze Zeit später wachte er wieder auf.
Der Umzug im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms war auch notwendig, da die Rostocker Bärenburg zu klein ist für gleich vier der weltgrößten Landraubtiere. Umziehen kennt Lars schon: Er wurde im Dezember 1993 in München geboren, war dann von 1999 an zehn Jahre lang in Berlin, bevor er über Wuppertal nach Rostock kam.