„Regierungen könnten uns am Ende total kontrollieren.“ Über die Geldbewegung ließe sich nachvollziehen, „was die Leute so treiben. Das wäre totalitär.“
Für die Liebe sei das Geld ein Störfaktor, so Enzensberger weiter. „Geld stört, weil es uns an der Aufrichtigkeit der Gefühle zweifeln lässt.“ Der Reiche müsse sich deshalb als arm ausgeben, damit er um seiner selbst willen geliebt wird.
Enzensbergers neues Buch „Immer das Geld! - Ein kleiner Wirtschaftsroman“ erscheint Anfang Oktober bei Suhrkamp.