„Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, was alles passieren könnte, dann kann man sich gleich zu Hause einschließen.“ Die fünfköpfige Band aus Chemnitz war am Pfingstwochenende beim Musikfestival „Rock am Ring“ aufgetreten, das wegen Terroralarms unterbrochen worden war.
Der 27-Jährige sagte, dass die Menschen in Deutschland „unendlich privilegiert“ aufgewachsen seien: „Keiner leidet Hunger, keiner stirbt an 'ner Lungenentzündung, weil er sich kein Krankenhaus leisten kann.“ Im Großen und Ganzen gehe es uns gut, im Vergleich zu Zeiten von Pest und Krieg. „Jetzt gibt es eben die unwahrscheinliche Möglichkeit, dadurch zu sterben, dass sich ein Bekloppter in die Luft sprengt, weil er deine Art zu leben scheiße findet.“ Das ändere nichts daran, dass „wir hier im Vergleich zum Großteil der Welt unglaubliches Glück haben“.