Mit dem Pott unter dem Arm gab Ribéry den ersten flitzenden Fußballprofi und rannte übers Grün des Olympiastadions in Berlin. Es war die pure Freude.
Anders als bei jenem Fan, der nach Bayerns Barça-Gala von der Tribüne auf das Spielfeld sprang, zielgerichtet auf die feiernden Bayern und speziell Franck Ribéry zusprintete, ihn herzte und kurzzeitige Hektik heraufbeschwor. Aber nicht bei Ribéry. Er habe ihn nicht gekannt, sagte der Stürmer später, obwohl zunächst gemutmaßt wurde, es wäre sein Bruder. Der Mann habe Französisch gesprochen und sei ganz harmlos gewesen. Das sah das Sicherheitspersonal anders, machte den Flitzer dingfest, führte ihn ab. Unter den staunenden Blicken Ribérys. Der hegte erkennbar Sympathien für den Fan, zog sein Trikot aus, lief mit freiem Oberkörper den Ordnern und dem abgeführten Mann hinterher und steckte dem Flitzer sein rotes Trikot zu. Eine Trophäe der besonderen Art. Red