Beide Tiere hatten seit Ende November vergangenen Jahres im selben Gehege des Safariparks Primorje bei der Hafenstadt Wladiwostok zusammengelebt. „Timur“ war dem Tiger ursprünglich lebendig zum Fraß vorgeworfen worden, dieser hatte ihn jedoch verschont und in seiner Nähe geduldet.
Auch jetzt habe „Amur“ seinen Freund nicht töten, sondern lediglich „zurechtweisen“ wollen, sagte Zoodirektor Dmitri Mesenzew. Der Ziegenbock habe ihn zuvor ausdauernd mit Hörnern und Hufen traktiert. „Timur“ habe Bisswunden erlitten und werde derzeit in einem Einzelgehege vom Tierarzt behandelt. Ob die ungleichen Freunde wieder zusammengeführt werden, war zunächst unklar.