Germawingsabsturz Gedenktafel vor Germanwings-Zentrale
Köln (dpa) - Vor der Germanwings-Zentrale in Köln erinnert jetzt eine Gedenktafel an die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 24. März. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte am Mittwoch einen Bericht der „Bild“-Zeitung.
Bei der Enthüllung seien die Chefs von Lufthansa und Germanwings, Carsten Spohr und Thomas Winkelmann, anwesend gewesen. Außerdem seien rund 400 Mitarbeiter und Angehörige der Crew zu einer Gedenkveranstaltung gekommen - nicht jedoch die Hinterbliebenen des Copiloten. Die französischen Ermittler gehen davon aus, dass der Copilot die Maschine vorsätzlich zum Absturz brachte.
Die schlicht gehaltene Gedenktafel wurde nach Angaben des Sprechers bereits am 30. September enthüllt. Das Unternehmen habe aber bewusst nicht die Öffentlichkeit darüber informiert, da es die Veranstaltung intern halten wollte.
Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Die meisten Opfer in der Maschine von Barcelona nach Düsseldorf stammten aus Deutschland.
Zum Gedenken an die Opfer waren im August bereits zwei Gedenkstätten in Haltern eingeweiht worden. In dem Flugzeug hatten auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums gesessen.