Das sagte ein Feuerwehrsprecher dem schwedischen Rundfunk am Montag. Das ist eine Fläche etwa so groß wie die Insel Sylt. Das Feuer zu ersticken könnte nach Einschätzung der Einsatzkräfte den ganzen August dauern.
Rund 200 Menschen versuchen den gewaltigen Brand einzudämmen. Mehr als ein Dutzend Hubschrauberpiloten saugten am Montag mit ihren mächtigen Maschinen immer wieder Wasser aus Seen, um damit die brennenden Wälder zu löschen. Zwei Flugzeuge aus Italien, die besonders leistungsstarke Wasserbomben abwerfen können, seien auf dem Weg in die Krisenregion, sagten die Einsatzkräfte den schwedischen Medien.
Die Flammen schlossen am frühen Nachmittag neun Helfer ein, die aber nach einigen Stunden befreit werden konnten. In Gammelby nördlich von Sala begannen die Rettungskräfte mit ersten Evakuierungen. Bis dahin hatte das Feuer noch auf keine Wohngebiete übergegriffen. Am Sonntag war der Waldbrand auch in Norwegen zu spüren: Beunruhigte Bewohner der Provinz Nord-Trøndelag verständigten Polizei und Feuerwehr, weil sie Rauch bemerkten.
In Mittelschweden ist es derzeit trocken, warm und sehr windig - „das absolut schlimmste Wetter, um Waldbrände zu löschen“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Manchmal glauben wir, wir haben es unter Kontrolle, und dann breitet es sich plötzlich weiter aus“, sagte der Einsatzleiter der Tageszeitung „Svenska Dagbladet“. Ein Wetterumschwung ist nicht in Sicht.