Opfer seien meist Hunde. Es gebe eine bundesweite Häufung der Attacken, sagte eine Sprecherin.
Kürzlich sprach auch Baden-Württembergs Landestierschutzbeauftragte davon, dass die Zahl solcher Fälle zugenommen habe. Die Polizei in einigen Bundesländern teilt diesen Eindruck - etwa in Bayern oder Rheinland-Pfalz. Eine offizielle bundesweite Statistik gibt es jedoch nicht.
Peta zufolge werden entsprechende Köder in jüngster Zeit zunehmend mit Nadeln, Schrauben oder Rasierklingen gespickt. Vor einiger Zeit habe man es vor allem mit Ködern zu tun gehabt, die mit Rattengift präpariert worden seien.
Die Tierrechtsorganisation sprach sich erneut für ein bundesweites Meldesystem aus, um die Anschläge zentral erfassen zu können. „Die Bevölkerung kann über Giftköderwarnungen und Gefahrenschwerpunkte informiert werden - und wird zugleich sensibilisiert, wie häufig Tiere Opfer von Missbrauch werden“, begründet Peta die Forderung.