„Ich wollte mein Leben beenden“, wurde der Mann zitiert.
Der Japaner hatte am Morgen in der 35 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegenen Stadt Toride in zwei mit Schulkindern voll besetzten Bussen mit einem Küchenmesser um sich gestochen und vier Menschen leicht verletzt. In der Panik, dem Täter zu entkommen, zogen sich neun weitere Kinder ebenfalls leichte Verletzungen zu. Nach Angaben der Polizei hatte der Täter am Morgen an einem Busbahnhof einen Bus bestiegen, mit dem die Kinder zur Schule fahren wollten.
Als das Abfahrtsignal erklang, habe der junge Mann plötzlich angefangen, mit einem 25 Zentimeter langen Küchenmesser auf die Menschen um sich einzustechen. Bald darauf verließ er den Wagen, stieg in einen anderen Linienbus ein und setzte seine Attacken fort, bis er schließlich überwältigt werden konnte, hieß es.
Vor zwei Jahren hatte ein anderer Amokläufer in der Hauptstadt Tokio ebenfalls am helllichten Tag sieben Menschen erstochen. Der 25-jährige Japaner war im bekannten Elektronik-Shoppingviertel Akihabara mit einem Lastwagen in die Menge gerast, ausgestiegen und hatte wahllos auf Passanten eingestochen. Zehn Menschen wurden verletzt.