Nach Einschätzung des Richters habe sich der Mann wegen der Spielsucht seiner 16 Jahre jüngeren Frau von ihr zurückgesetzt und unerwünscht gefühlt. Der ehemalige Flughafen-Arbeiter hatte im vergangenen November mit unterschiedlichen Messern mehr als 30 Mal auf sein Opfer eingestochen.
Der Frührentner sei von seiner Frau vor einen kleinen Fernseher in den kalten Wintergarten verbannt worden, während sie im warmen Wohnzimmer vor einem Großbildfernseher mit der Konsole des zehnjährigen Sohnes spielte.
Nach Darstellung der zwei erwachsenen Kinder des Paares bekam die Beziehung einen Knacks, als sie in ein kleineres Haus zogen und sich einschränken mussten. Beide hätten in ihrer Einsamkeit Frust entwickelt.