Künftig wird er hinter Schutzwänden arbeiten: Der Botschaftsposten in Kabul gilt als einer der gefährlichsten, den die deutsche Diplomatie zu vergeben hat. Profitieren kann Jäger davon, dass er schon oft in Afghanistan war.
Für den 48-Jährigen bedeutet der Wechsel nach fünf Jahren die Rückkehr in den diplomatischen Dienst. Der gelernte Fotograf studierte Philosophie, Ethnologie und Politik, er absolvierte die Diplomatenausbildung in Bonn. Er war seit 1994 im Diplomatischen Dienst, unter anderem von 2005 bis 2008 Sprecher des Auswärtigen Amtes unter dem damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).
Als Deutschlands Vertreter in Kabul wird sich der Vater zweier Kinder nun zunächst vor allem darum kümmern müssen, dass der vorgesehene Fahrplan für den Abzug der Bundeswehr eingehalten wird. Red