Als sein Todesurteil am Dienstag vollstreckt worden sollte, begnadigte ihn die Mutter des Opfers quasi in letzter Minute.
„Ich hatte einen Traum, und in dem sagte mir mein Sohn, dass er an einem guten Ort sei und seinen Frieden gefunden habe“, sagte Samereh Alinedschad der „Shargh“. Daher habe sie sich entschlossen, den Mörder ihres Sohnes zu begnadigen. Nach der Begnadigung fielen sich die Mütter des Opfers und des Mörders weinend in die Arme.
Laut islamischen Gesetzen können Familienmitglieder der Opfer die zum Tode verurteilten Mörder begnadigen, auch kurz vor der Hinrichtung. Im Gegenzug wird der Opferfamilie ein sogenanntes Blutgeld bezahlt. Im Iran ist dieses Blutgeld per Gesetz in diesem Jahr auf umgerechnet mindestens 38 000 Euro festgesetzt.