„Ich habe in den vergangenen viereinhalb Jahren bewusst eine Pause vom Musik- und Showgeschäft gemacht und in dieser Zeit einige Jobs übernommen, unter anderem in einem Plattenladen“, sagte die Sängerin („Maneater“) in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. „So ist mir bewusst geworden, warum und für wen ich eigentlich Musik mache.“ Bei den Jobs seien ihr die Menschen offen und ehrlich gegenübergetreten. Das habe ihr geholfen, wieder Musik zu machen.
„Auf der Bühne und im Scheinwerferlicht lebt man in einer Art Parallelwelt“, sagte Furtado: „Man spürt nicht wirklich, was die Leute denken und welchen Platz man selbst im Leben hat.“ Dank der musikalischen Auszeit habe sie Bodenhaftung behalten und zudem Ideen für neue Lieder bekommen: „Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, waren inspirierend. Ich profitiere auch künstlerisch von ihnen.“
Die Kanadierin hatte 2002 einen Grammy für die Single „I'm Like A Bird“ bekommen. Ende März hat sie ihr sechstes Album, „The Ride“, veröffentlicht. In Rust erhielt sie den Radio Regenbogen Award.