Die rund 1000 Exponate, Teil der ständigen Sammlung des Museums, erscheinen in den hellen Schaukästen der Licht durchfluteten Galerie in ihrer ganzen „majestätischen Pracht“, sagte Kuratorin Sue Brunning. Mit dem neuen Design werde auch symbolisch unter Beweis gestellt, dass die angelsächsische Periode keineswegs dem „dunkelsten Mittelalter“ zugerechnet werden dürfe.
Das 27 Meter lange Bootsgrab von Sutton Hoo, bei Woodbridge in der ostenglischen Grafschaft Suffolk, gilt als eines der am besten erhaltenen archäologischen Funde seiner Art in Europa. Es wird vermutet, dass es das Grab eines angelsächsischen Herrschers oder Kriegsherrn war.
In der neuen Galerie wird die angelsächsische Periode zwischen 300 und 1100 in den Zusammenhang mit anderen Kulturen und den Migrationsbewegungen der damaligen Zeit gestellt. Zu sehen sind erstmals auch römische Mosaiken und große Schmuckstücke, die zuvor aus Platzmangel nicht zur Schau gestellt werden konnten.