„Von früheren Coronaviren weiß man, dass der Hirnstamm von Viren mit einbezogen werden kann“, sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Auch in der aktuellen Corona-Pandemie werde vielfach von neurologischen Symptomen berichtet.
Eine durch die Sars-CoV-2-Infektion ausgelöste Entzündung im Hirnstamm könnte laut Berlit zum Beispiel einen Atemstillstand begünstigen. Für den Erreger der aktuellen Corona-Pandemie sei das aber noch nicht nachgewiesen.
Bei europäischen Covid-19-Patienten träten in bis zu 80 Prozent der Fälle Störungen von Geruchs- und Geschmackssinn auf. „Ein neurologisches Symptom als Indiz dafür, dass das Nervensystem mit einbezogen ist“, so Berlit.