Am diesem Donnerstag erinnern verschiedene Organisationen wie jedes Jahr am 25. Mai mit dem „Tag der vermissten Kinder“ an deren Schicksal.
Als Grund für den Anstieg der Zahl in Nordrhein-Westfalen nennt das LKA die gestiegene Anzahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Diese würden die Einrichtungen, in denen sie untergebracht seien, beispielsweise auf der Suche nach Verwandten verlassen und daraufhin als vermisst gemeldet werden. Die meisten verschwundenen Minderjährigen seien wiedergefunden worden.
Ende vergangenen Jahres galten noch 64 Jungen und 32 Mädchen als vermisst. Wenn ein Gesuchter nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen auftauche, sinke die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er lebend gefunden würde, erläuterte ein LKA-Sprecher.
Ein Minderjähriger gilt dann als vermisst, wenn er sein gewohntes Lebensumfeld verlassen hat und sein Aufenthalt unbekannt ist. Sollte ein Kind vermisst werden, empfiehlt das LKA, dies umgehend der Polizei zu melden.