Düsseldorf (dpa). Der schwere Pfingststurm „Ela“ hat in den nordrhein-westfälischen Kommunen nach ersten Schätzungen einen Schaden von 220 Millionen Euro verursacht. Da viele Kommunen aber wegen der Aufräumarbeiten ihre Schäden noch nicht melden konnten, sei von einer deutlich höheren Summe auszugehen. Das sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstag im NRW-Landtag in einer ersten Zwischenbilanz und versprach schnelle Landeshilfen.
Zerstörte Bäume und Neuanpflanzungen machten den höchsten Schadensposten aus. Sechs Menschen starben an den Folgen des Unwetters vor gut drei Wochen. Zudem seien 98 Menschen verletzt worden, davon 17 Einsatzkräfte. „Ela“ hatte vor allem in NRW, Hessen und Niedersachsen gewütet.