Bei der Schießerei auf der Bahnstation des Dorfes Baflo unweit von Groningen seien in der Nacht zum Donnerstag der 25-jährige Mordverdächtige, eine 22-jährige Polizistin und ein Passant verletzt worden. Der Beamte, der dabei ums Leben kam, war ein 48-jähriger Familienvater. Die Polizisten waren Mittwochabend nach Baflo gerufen worden, wo sie in einem Privathaus die Leiche einer Frau entdeckten.
Als sie später an der Bahnstation auf den Tatverdächtigen stießen und ihn verhaften wollten, kam es zu dem Schusswechsel. Der Minister für Sicherheit und Justiz, Ivo Opstelten, äußerte sich geschockt über die erneute Schießerei und den Tod des Beamten. Derweil sind Ermittler noch mit der Untersuchung des Blutbads in einem Shopping Center 40 Kilometer südlich von Amsterdam beschäftigt.
Dort hatte am Samstag ein 24-Jähriger, der drei Waffenscheine besaß und Mitglied eines Schützenvereins war, wahllos um sich gefeuert. Er tötete sechs Menschen und verletzte 17 weitere, ehe er sich mit einem Kopfschuss das Leben nahm.