Ihre feministische Zeitschrift „Emma“ - sie nannte sie einmal ihr „Kind“ - gäbe es selbstverständlich nicht, wenn sie Nachwuchs gehabt hätte, „denn das war lange ein 24-Stunden-Job. Aber ich muss zugeben: Großmutter wäre ich doch ganz gerne“, fügte Schwarzer hinzu.
Sie verriet der Zeitung auch ihr Männerideal: Sie möge „lieber jungenhafte Männer als muskulöse Mannsbilder“, sagte sie. Generell sei der ideale Mann „einfach ein Mensch“. Ihrem Großvater, der für sie ihre „soziale Mutter“ gewesen sei, verdanke sie die Erkenntnis, „dass auch Männer Menschen sein können - wenn sie nur wollen“.