Nach dem tragischen Tod des kleinen Julen in einem Schacht in Andalusien hatte eine Autopsie ergeben, dass der Kleine offenbar bereits am Tag des Sturzes am 13. Januar an schweren Kopfverletzungen gestorben ist.
Anwälte haben nun einem Gericht ein Dokument vorgelegt, das die bisher angenommene Todesursache in Frage stellt. Das berichtet unter anderem „El Pais“. Demnach könne Julen durch die Rettungsversuche getötet worden sein. Insbesondere werde eine Spitzhacke erwähnt, die laut dem Bericht die Wunden am Kopf des Jungen verursacht haben könnten.
Die Anwälte, die die Unterlage eingereicht haben, vertreten den Mann, auf dessen Grundstück der Junge in ein knapp 110 Meter tiefes Loch gefallen war. Das war laut „El Pais“ ohne die nötigen Genehmigungen ausgegraben worden.