Die Firma lehne Hass und Diskriminierung in jeglicher Form ab und entschuldige sich bei allen, die sich durch den Hakenkreuz-Abdruck beleidigt fühlten.
Ein Käufer hatte Anfang der Woche ein Foto des politisch fragwürdigen Sohlenabdrucks ins Internet gestellt; es wurde mehr als drei Millionen Mal angeklickt und löste eine Flut von Kommentaren aus - viele davon mit Spott und Häme für den Hersteller. Die Stiefel wurden auch über den Internet-Versand Amazon verkauft, er nahm sie am Donnerstag aus dem Angebot.
Die gegen Antisemitismus in den USA eintretende Gruppe Jewish Anti-Defamation League erklärte, sie habe sich in der Angelegenheit an das Unternehmen gewandt; dort sei ihr erklärt worden, die Schuhe seien in Asien hergestellt worden, wo das Hakenkreuz als buddhistisches Glückssymbol gilt. "Ob beabsichtigt oder nicht - die Nutzung dieses Symbols auf den Stiefel ist zutiefst beleidigend", erklärte die Gruppe. afp