Zwischen dem 11. März, als ein verheerendes Erdbeben und der Tsunami das Inselreich heimsuchten, und dem 31. März seien im Durchschnitt pro Tag lediglich rund 3400 ausländische Besucher am Tokioter Flughafen Narita eingetroffen. Das seien 75 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Reisebranche sowie der Einzelhandel bekommen das bereits zu spüren. Viele Hotelreservierungen und Reisetouren wurden abgesagt. Vor Beginn der Krise hatte Japan eine von der Regierung gezielt geförderte Zunahme an ausländischen Touristen erlebt. Elf Millionen Besucher hatte sich das Land in diesem Jahr erhofft. Das Ziel werde nun überarbeitet werden müssen, zitierte Kyodo die Tourismusbehörde.