Ein Grund sei die späte Heimkehr vieler ostdeutscher Störche aus ihrem Winterquartier wegen des schlechten Wetters unterwegs. „Viele sind erst im Mai zurückgekommen und haben dann gar nicht erst mit der Brut angefangen“, sagte Thomsen.
Auch die Trockenheit habe eine Rolle gespielt und das Nahrungsangebot verkleinert. Dies sei auch in den westlichen Bundesländern der Fall. „Beim Bruterfolg werden wir ein unterdurchschnittliches Jahr haben“, sagte Thomsen, der am Michael-Otto-Institut in Bergenhusen (Schleswig-Holstein) arbeitet.