„Eine neue Tierart zu entdecken ist immer eine Sternstunde in der Wissenschaft“, sagte Forscher Sven Erlacher. Der an Gesteinen lebende und farblich entsprechend angepasste Schmetterling sei im zentralasiatischen Sammlungsmaterial des Museums gefunden worden. Verwandte Arten gäbe es auch in Deutschland.
Neue Arten zu entdecken und ihnen einen weltweit einzigartigen Namen zu geben, sei ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, hieß es. „Man kann nur schützen, was man kennt“, meint Erlacher. „Dennoch tickt die Uhr und es werden viele tausend Arten ausgerottet sein, bevor wir in der Lage sind, sie zu entdecken.“