Dafür sind immer noch andere zuständig, wie sich bei der Diskussion gezeigt hat. Nicht aber eine geschäftstüchtige „First Daughter“, der es vor allem um den Glanz ihrer Familie und um ihre Mode-Produkte geht. Mächtig soll Ivanka Trump ja sein, sogar eine Einflüsterin.
Vor allem spült sie die Dinge weich, die ihr Vater im Weißen Haus am liebsten über Twitter anrichtet. Das ist ihre Aufgabe. Außerdem: Wer ernsthaft glaubt, dass Angela Merkel darauf angewiesen ist, bei der „Schönen“ gut Wetter zu machen, damit ihr sozusagen das „Biest“ in Washington wohlgesonnen ist, der unterschätzt die Kanzlerin in einer Weise, die schon wehtut. Der ist der Ivanka-Show, oder besser: der Ivanka-Seifenoper so richtig auf den Leim gegangen.