Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, starben bei zwei Explosionen an einer Brücke in der regimetreuen Hafenstadt Tartus am Mittelmeer mindestens 38 Menschen, unter ihnen mindestens 16 Soldaten oder Kämpfer regierungsnaher Milizen. Mindestens 40 weitere Personen seien verletzt worden.
Tartus ist eine Hochburg der religiösen Minderheit der Alawiten, zu der auch Staatschef Assad gehört. Bei weiteren Explosionen in Hasaka, Homs und westlich der Hauptstadt Damaskus starben zudem mindestens 15 Menschen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von insgesamt 40 toten Zivilisten.
Die IS-Terrormiliz hatte am Wochenende ihre letzten Gebiete an der syrisch-türkischen Grenze an protürkische Rebellen verloren. Die Dschihadisten haben in der Vergangenheit immer wieder mit Anschlägen auf Niederlagen reagiert.