Und nicht nur das: „Aus der Alternsforschung ist bekannt, dass man sehr schnell verliert, was man nicht gebraucht“, sagt Frieder Lang, Professor für Alternsforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg. „Nutze deine Fähigkeiten oder verliere sie, ist hier das Motto.“
Deshalb gebe es keinen Zweifel daran, dass soziale Teilhabe, Aktivität und sinnvoll erlebte Beschäftigungen ein gesundes Leben im Alter ausmachen. Aber: „Dabei sollte man sich nicht überfordern“, betont Lang. „Das eigentliche Risiko liegt darin, nicht ausreichend auf die eigenen Grenzen der Belastbarkeit zu achten.“