Der aufgeblasene Ballon ist der Körper für die Laterne, erklärt Mareike Hermann von der Heimwerkerschule DIY Academy in Köln. Er wird mit in Kleister getränkten Papierschnipseln in mehreren Schichten beklebt. Für die Öffnung der Laterne bleibt aber ein Ende des Ballons frei. Danach alles trocknen lassen, bis sich der Ballon nicht mehr kalt und feucht anfühlt, sondern hart. Kleisterhersteller machen auch Angaben zu den Trocknungszeiten, fügt Hermann hinzu.
Mit Hilfe einer Schere oder einer Nadel den Ballon aufstechen und die Reste vorsichtig aus der Öffnung holen. Die Laterne lässt sich noch bemalen und gestalten, zum Beispiel zu einem Einhorn. Dafür wird aus Pappe ein Kegel gerollt, oder man nimmt eine Klopapierrolle.
Neben der Öffnung kommen kleine Löcher in die Laterne. Dort wird Basteldraht oder Schnur hindurchgeschoben. „Draht ist stabiler“, sagt Hermann. Laternenstäbe mit Haken und integrierter LED-Leuchte gibt es zu kaufen. Von Kerzen in ballonförmigen Papierlaternen ist abzuraten, da sie auf dem runden Boden nicht sicher stehen können.
Weil der Kleister gut trocknen muss, ist eine Laterne auf Luftballon-Basis keine „Last-Minute-Idee“, sagt Hermann. Alternativ können Eltern beispielsweise eine große PET-Flasche zerschneiden und die untere Hälfte mit Leim, Papier und Draht zur Laterne machen.