Kronen aus Metall, die mit Kunststoff verblendet sind, haben eine geringere Lebensdauer. Sie können bereits nach fünf bis sieben Jahren nicht mehr so schön aussehen.
Vollkeramik-Kronen gibt es noch nicht so lange. Bisher sei klar, dass sie mehr als zehn Jahre halten, erläutern die Zahnärzte. Keramikverblendungen können allerdings abplatzen, wenn jemand beim Kauen viel Kraft aufwendet oder nachts mit den Zähnen knirscht. Sogenannte Knirscherschienen schaffen in dem Fall Abhilfe.
Eine Zahnkrone funktioniert wie eine Schutzkappe für einen beispielsweise durch Karies geschädigten Zahn. Dank der Kappe erhält der Zahn seine ursprüngliche Form zurück und kann wieder benutzt werden. Im Seitenzahnbereich bezuschusst die gesetzliche Krankenkasse in der Regel eine Vollmetallkrone aus Nicht-Edelmetall mit rund 50 Prozent der Kosten. Sie liegen laut Verbraucherzentrale NRW bei rund 280 Euro.