Die Sehkraft von Babys könne sich nur gut und altersgemäß entwickeln, wenn mögliche Sehfehler frühzeitig ausgeglichen werden. Das erläutert Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in Düsseldorf. Ansonsten lerne das Gehirn nicht, die Bildinformationen beider Augen zu verarbeiten, sondern unterdrücke den Seheindruck des schwächeren Auges. Die Folge wäre eine bleibende Sehschwäche.
Bis zum Alter von etwa vier Jahren könne das aber verhindert werden. Voraussetzung ist, dass Eltern beizeiten die Sehkraft ihres Kindes kontrollieren und Sehfehler bei Bedarf mit einer Brille korrigieren lassen.