Neubau und Bestandsimmobilie Frage der Konstruktion: Balkon fürs Einfamilienhaus planen

Berlin · Ob beim Neubau oder der Bestandsimmobilie: Wer sich einen Balkon für sein Einfamilienhaus wünscht, sollte sich vorab Gedanken machen - dazu gehört auch, die passende Konstruktion auszuwählen.

Balkon an Giebelwand: Für den Platz an der Sonne gibt es unterschiedliche Konstruktionsarten.

Foto: Uwe Anspach/dpa-tmn

Wer einen Garten hat, braucht vermutlich keinen Balkon. Doch spätestens, wenn Eigentümer die oberen Stockwerke vermieten wollen, kann ein Balkon die Attraktivität der Wohnfläche erhöhen.

  1. Am besten plant man den Balkon schon beim Bau schwellenlos. Das kann im Alter ein entscheidender Vorteil sein.
  2. Wer die Wahl hat, sollte sich Gedanken machen, in welche Himmelsrichtung der Balkon ausgerichtet sein sollte. Davon hängt später unter anderem ab, welche Pflanzen infrage kommen. Sollen viele Pflanzen auf dem Balkon stehen, ist ein Wasseranschluss sinnvoll.
  3. An Verschattung und Regenschutz denken. Schöner Nebeneffekt: Ein Balkon kann auch für eine Verschattung der dahinter liegenden Räume sorgen und so das Innere des Hauses kühl halten.
  4. In der Planungs- und Ausführungsphase sollte man sicherstellen, dass vorgesehene Notüberläufe korrekt eingebaut werden. Das ist bei Balkonen mit geschlossener Brüstung wichtig, um bei zunehmenden Starkregen-Ereignissen eine Überflutung der dahinter liegenden Räume zu verhindern. Auch hier ist eine unabhängige Baukontrolle hilfreich.

© dpa-infocom, dpa:250403-930-422360/2

Tippfehler korrigiert, Satz entfernt, Hinweis ergänzt.

(dpa)