Die Bayerische Gartenakademie rät, dafür zu sorgen, dass die Pflanzen nach dem Regen gut abtrocknen können - also möglichst licht sind. Dazu sollte der Boden frei von Unkraut sein, das gelingt etwa mit Vlies, Folie oder Mulchpapier auf der Erde.
Der Echte Mehltau mag eine warme, trockene Witterung mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit, erklären die Experten. Er bildet ein weißes Geflecht an der Oberseite der Blätter, winzige Saugwurzeln dringen in diese ein.
Der Falsche Mehltau taucht eher bei feuchter und kühler Witterung auf, und er dringt direkt ins Blattinnere ein. Das Laub entwickelt dann an der Oberseite ein Mosaikmuster in Grüntönen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet der Pilz an der Blattunterseite auch kleine Sporenflächen.