Denn der Liebstöckel hemmt gerne das Wachstum seiner Beetnachbarn. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Der Liebstöckel mag einen feuchten und tiefgründigen Boden. Pflanzen kann ihn der Hobbygärtner im März und April sowie im September und Oktober.
Die Pflanze braucht kaum Pflege. Aber sie bekommt am besten rund drei Liter Kompost pro Quadratmeter, die in den Boden eingearbeitet werden - aber in zwei Portionen über das Jahr verteilt. Einer kommt nun im Frühling dazu, der zweite Teil Dünger rund um den August, rät der aid.
Der Liebstöckel wird als Gewürz für Suppen, Soßen und Fleischspeisen verwendet. Bekannt ist er auch als Maggi-Kraut, da die Pflanze ähnlich riecht und schmeckt wie die gleichnamige Würzsoße. Aber laut aid beinhaltet diese gar kein Liebstöckel.