Nach den Anschlägen in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gibt es für Touristen kaum Einschränkungen. In allen anderen Teilen des Landes herrsche Normalität, erklärte Phyllis Kandie, Kenias Kabinettssekretärin für Tourismus, am Montag (23. September). Das Auswärtige Amt in Berlin rätlediglich bis zur genauen Klärung der Hintergründe, sich mit erhöhter Umsicht in Nairobi zu bewegen und die lokale Medienberichterstattung zu verfolgen.
Am Samstag hatten radikale Islamisten ein vor allem von Ausländern besuchtes Einkaufszentrum angegriffen und dabei mindestens 68 Menschen getötet. Kenia ist ein auch bei Deutschen beliebtes Reiseziel für Bade- und Safari-Urlaub. 2012 reisten rund 65 000 Deutsche in das ostafrikanische Land.