Bislang seien aber keine Kampfmittel gefunden worden. Allein in Krefeld hätten die Detektoren an 268 Stellen Alarm geschlagen. Es sei dort aber stets nur Metallschrott zum Vorschein gekommen.
In Duisburg-Mündelheim führt die Pipeline durch ein Gebiet, das im Zweiten Weltkrieg unter starkem Artilleriebeschuss lag. Die 67 Kilometer lange Rohrverbindung soll das hochgiftige Kohlenmonoxid zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld-Uerdingen transportieren.
Die Pläne hatten bei den Anrainern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Mehr als 100 000 Menschen protestierten mit ihrer Unterschrift gegen die "Giftgas-Pipeline".
Über die Inbetriebnahme der Pipeline muss noch das DüsseldorferVerwaltungsgericht entscheiden. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und für Menschen tödlich. Bayer benötigt das Gas für die Kunststoff-Produktion.