„Wir werden ihn spielen lassen. Er hat schon die ganzen Tagen auf seine Rückkehr ins Team gedrängt. Wir haben ein gutes Gefühl, er ist vollkommen positiv drauf“, sagte Lee.
„Ich freue mich riesig darauf, wieder zu spielen“, erklärte der Nationalspieler, der sich von der Entscheidung der Eisbären, ihn aufzubieten, im ersten Augenblick dann doch überrascht zeigte. „Ich will in erster Linie wieder Spaß haben und natürlich meinen Teil dazu beitragen, dass wir gegen München gewinnen“, meinte er weiter.
Braun hatte sich wegen einer Depression Anfang August in therapeutische Behandlung begeben. Vor einer Woche hatten die Ärzte ihr Einverständnis für eine Rückkehr ins Mannschaftstraining gegeben.
Ob auch Mark Bell gegen den EHC Red Bull München sein Debüt für die Eisbären geben wird, ist noch offen. „Diese Entscheidung muss Trainer Jeff Tomlinson fällen“, sagte der kanadische Stürmer nach seinem ersten gemeinsamen Training mit der Mannschaft, “ich fühle mich jedenfalls gut.“
Der 33-jährige Bell stieß Anfang der Woche zu den Berlinern, nachdem er wegen einer Schulteroperation von seinem alten Club Iserlohn Roosters im Sommer durch den Medizincheck gefallen war und nicht für die DEL lizenziert worden war.