Denn mit zwei herausragenden Leistungen hat sich der frühere U21-Nationalspieler, der als vermeintlich Gescheiterter 2015 von Borussia Mönchengladbach zu Ajax gewechselt war, endgültig zurück ins Rampenlicht gespielt.
„Ich wusste selbst nicht, dass ich noch die Kraft habe, in der 119. Minute so zu marschieren“, sagte der 23-Jährige, nachdem er Ajax mit dem Tor zum 2:3 auf Schalke endgültig ins Halbfinale geschossen hatte: „Ich weiß gar nicht, ob ich schlafen kann und brauche bestimmt noch einen Tag, um das Ganze zu verarbeiten.“
Als die Schalker nach dem 0:2 im Hinspiel plötzlich 3:0 führten, habe er „einen kurzen Moment nicht mehr daran geglaubt“, gestand der gebürtige Düsseldorfer: „Aber es ist unglaublich, wie wir zurückgekommen sind.“ Und das nächste Ziel war für ihn auch schon klar: „Wer im Halbfinale steht, will auch ins Finale.“ Für Younes selbst könnte es bald noch höher hinausgehen: Bundestrainer Joachim Löw hat den Dribbler zumindest im Blick.