„Das ist der Wunsch des neuen Vorstands. Aber ich merke auch seitens des Sportministeriums, dass der Fußball ein wichtiges Mittel der Zerstreuung ist“, betonte der ehemalige Düsseldorfer. „Wenn der Club-Fußball ruht, haben die Menschen Langeweile.“ Derzeit gibt es nur „eine kleine Mini-Runde“ in der Hauptstadt Tripolis.
Libyen war zunächst als Ausrichter für den diesjährigen Afrika-Cup vorgesehen gewesen - wegen der Unruhen wurde die Gastgeberrolle mit Südafrika getauscht. In dem nordafrikanischen Staat soll das kontinentale Turnier nun 2017 stattfinden. „Die Stadien sind vom Bürgerkrieg nicht betroffen“, sagte Hey. Allerdings seien neue Stadionprojekte zunächst eingestellt worden, die nun wieder in Angriff genommen werden. Zur Organisation habe auch der Wirtschaftsrat des Deutschen Fußball-Bundes seine Hilfe angeboten. Derzeit seien sechs neue Stadien, davon vier für den Afrika-Cup, geplant, berichtete Hey.