Dabei steckten die Wuppertaler eine Reihe von Verletzungen weg. Zu den weiterhin nicht einsatzfähigen Ercan Aydogmus und Danijel Gataric war noch Noah Salau hinzugekommen, der sich im Bocholt-Spiel eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte. Als dann nach 14 Minuten bei Kapitän Gaetano Manno auch noch seine alte Oberschenkelverletzung aufbrach, musste man Schlimmes befürchten.
Nur eine Minute später fiel aber das enorm wichtige 1:0 für den WSV. Peter Schmetz hatte einen Eckball per Kopf verlängert, genau auf den Kopf des Duisburgers Joao Ndungo Pedro, dem ein unglückliches Eigentor unterlief. Auch ohne Manno waren die ebenfalls jungen Wuppertaler — fünf Spieler auf dem Feld waren jünger als 20 Jahre — das cleverere Team. Als Dalibor Gataric nach 69 Minuten per Kopf das 2:0 erzielte, gab es über den Sieger keine Zweifel mehr.