„Alles, was wir bis Juli erreichen, ist das Ergebnis seiner Arbeit“, sagte Alonso nach Platz drei in Shanghai. Kein Wort zum gelungenen Einstand des neuen Teamchefs Marco Mattiacci.
Alonso wirkte spürbar genervt von den Turbulenzen bei der Scuderia nach dem schlechtesten Saisonstart seit Jahren. Der sportliche Absturz gipfelte in der Trennung von Domenicali, mit dem Alonso befreundet ist. „Er hat doch den Frontflügel nicht gebaut“, kritisierte der WM-Dritte offen den erzwungenen Abschied.
Mit Wut im Bauch gelang dem zweimaligen Weltmeister dann in Shanghai ein grandioses Rennen. Von einer Trendwende aber wollte Alonso nichts wissen. „Wir müssen ganz ruhig bleiben. Mercedes ist noch sehr weit weg“, mahnte der Asturier. Zugleich verwies er auf den großen Rückstand von Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari („Fast eine Minute“) und machte damit deutlich, dass vor allem seine Fahrleistung den lahmenden F14T so weit nach vorn gebracht hatte. „Jetzt müssen wir das Beste aus den drei Wochen Pause machen“, forderte Alonso.